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Franz Senn als junger Mann

Es ist eine Art Scherenschnitt, wie sie Mitte des 19. Jahrhunderts äußerst beliebt waren, der den späteren Venter Kuraten hier 1853 als Philosophiestudent in München zeigt, der Stadt, wo er Freunde fürs Leben fand, wohin er auch später immer wieder zurückkehrte und wo 1869 schließlich auch die von ihm initiierte und vorangetriebene Gründung des Deutschen Alpenvereins stattfand.

Das Gymnasium hatte er bei den Jesuiten in Innsbruck besucht, wovon sich ein Jahreszeugnis der siebten Klasse erhalten hat mit den Noten „sehr gut“ und „gut“ in den Fächern „Sittliches Betragen“, „Naturgeschichte“ und „Italienische Sprache“ und mit den Beurteilungen „genügend“ und „kaum genügend“ in den Gegenständen „Fleiß“, „Religionslehre“, „Latein“, „Deutsche Sprache“, „Geschichte“ und „Mathematik“.

Nach den schönen Jahren in München musste Franz Senn dann doch nach Brixen ins Priesterseminar. 1856 wurde er zum Priester geweiht, 1860 kam er nach Vent.

In München-Sendling wurde 1934 anlässlich seinen 50. Todestages  eine Straße nach ihm benannt.

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