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Der Hochsölder-Lift

Bergstation nannte sich der „Zielbahnhof“ des Sessellifts Sölden-Hochsölden. Den weiterführenden Rotkogellift gab es zwar schon, der Einstieg war aber fast zweihundert Meter entfernt.

Was sieht man auf diesem Bild aus den 1960er Jahren? Für die Talfahrt musste man hinten herumgehen, auf dem Dach wehen ein paar internationale Fahnen, das Stromkabel für die Notabschaltung ist auf Putz verlegt, die Straße offensichtlich noch eine Schotterstraße.

Die Fahrzeit von Sölden nach Hochsölden betrug zu dieser Zeit noch fast zwanzig Minuten. Da konnte es auf den Sesseln sehr kalt sein. Im Winter gab’s manchmal dicke Wolldecken, die dann oben – vom Liftelar zusammengepackt – auf einem leeren Sessel wieder nach unten geschickt wurden.

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