Skip to content

„Knork und fein“

Manche der alten Prospekte sind einfach schön. Auch wenn das Umschlagbild nicht ganz der Realität entspricht, oder gerade deswegen. Man beachte auch die Liegestühle und aufgespannten Sonnenschirme auf der grünen Wiese.
Wie anhand der angeführten Preise unschwer zu erkennen ist, stammt der Folder aus der Nazizeit, vermutlich aus 1939 oder 1940.

Etwas ungewöhnlich für einen Fremdenverkehrsprospekt sind die wohl aus dem Gästebuch übernommenen handschriftlichen Empfehlungen von Gästen, deren erste da lautet:

„Bei der Frau Wirtin Gstrein, / da lebt man knork und fein / für Schlafen und Essen und Trank / soll sie haben herzlichen Dank.

„Knork“ oder „knorke“ war das unserem „cool“ oder „super“ entsprechende Modewort jener Zeit, es bedeutete so viel wie „ausgezeichnet“ oder „großartig“.

Dieser Beitrag hat 0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

An den Anfang scrollen
Suche