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Wer in Sölden hatte vor 100 Jahren bereits ein Auto?

Laut dem Verzeichnis des „Automobilklubs von Tirol“ gab es 1927 im Bezirk Imst nur 30 zugelassene Personenkraftwagen. Die niedrigen Autonummern oben zeigen, dass die Sölder Autobesitzer bei den Ersten waren. Bereits ein Jahr zuvor haben, wie es in einer Zeitungsmeldung heißt, „sämtliche Gastwirte aus Sölden in Innsbruck die Autochauffeurprüfung abgelegt, weil jeder sein eigenes Auto hat“.

Das E bei den Kennzeichen war das für Tirol. Wien hatte A, Niederöstereich B, Oberösterreich C, Salzburg D usw. Die römische Ziffer III stand für den Bezirk Imst. Innsbruck hatte I, Innsbruck Land II, Kitzbühel IV usw.

Damals galt in Östereich mit Ausnahme von Vorarlberg noch Linksverkehr („links fahren – rechts vorfahren“) wie heute noch in Großbritannien.

Auf der Straße durchs Ötztal bestand für auswärtige Autobesitzer („nicht im Ötztal beheimatet“) kurze Zeit noch eine abgestufte Mautpflicht zwischen Ötztal-Bahnhof und Zwieselstein. „Mautstellen“ gab es in Ambach, Unterlängenfeld und Sölden. 

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