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Der Oberlehrer

Er unterrichtete an der Sölder Volksschule von 1925 bis 1965, also volle vierzig Jahre – mit nur zwei kurzzeitigen Unterbrechungen: einmal als er in der NS-Zeit nach Arzl im Pitztal strafversetzt und dann gegen Ende des Krieges noch eingezogen wurde. Martin Riml, der Moidelas Lehrer, war neben seiner Schultätigkeit auch noch Chronist, Organist, Chorleiter und mehrmals Kapellmeister der Sölder Musig, die er selbst gegründet hat.

Seine eigenen Lieblingsfächer waren ohne Zweifel Singen (Juchhe Tiroler Bua, Ihr Freunde Gottes allzugleich, Üb immer Treu und Redlichkeit, Oh Haupt voll Blut und Wunden, Zu Mantua in Banden usw.) und Heimatkunde (die Weiler, die Berge, die Besiedlung von Sölden, Feldarbeiten, Andreas Hofer usw.).

Als er 1965 mit 65 Jahren aufhören musste, hat er seine letzte Klasse, unsere, die dritte, nach der Zeugnisverteilung und dem regulären Schulschluss im Juni noch einen Tag länger in die Schule gehen gemacht.

Als ausgewiesener Heimatkundler hat er (zusammen mit Valentin Falkner) auch zweimal einen Führer für Gäste verfasst und herausgebracht, den ersten 1939, den zweiten 1952. 

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