10 Betten, 18 Matratzen und 10 Strohsäcke
Durch die Abtrennung Südtirols aus dem Ortlergebiet vertrieben hat die DAV-Sektion Hamburg nach dem Krieg das Ramolhaus gekauft und in Zwieselstein 1925 die Talherberge errichtet, damals Talhütte genannt. Einer Empfangsbestätigung aus dem Sommer 1931 sind die Preise für die Hüttengebühren zu entnehmen. Eine Nacht auf einer Matratze oder einem Strohsack kostete 80 Groschen (für zwei zusammengehörende Personen ermäßigte 1,50 Schilling), Leintücher und Handtücher wären extra zu bezahlen und um 60 bzw. 30 Groschen zu haben gewesen. Zehn Prozent Aufschlag gab es für die Hüttenwärterin.
Die Talherberge in Zwieselstein um 1930
Laut Reiseführer aus dieser Zeit werden „Speisen und Getränke nicht abgegeben, heißes Wasser steht zur Verfügung“.
Heute ist die Talherberge im Besitz der DAV-Sektion Regensburg und es gibt dort „Zentralheizung, Waschräume mit warmen Duschen und komfortable Selbstversorgerküche“.

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