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Auch kein Klacks!

Auf einen Schnall tausend Zirme verkaufen? Wahrscheinlich nicht, weil sie im Weg waren, sondern weil die bleckate Noet nach dem Krieg die Gemeinde dazu gezwungen hat. Die Annonce im „Allgemeinen Tiroler Anzeiger“ stammt vom 28. August 1919.

Wo schlägert man hier 1000 Zirme? Wie bringt man sie ins Tal und 1919 (!) zum Tal hinaus?
Durch die Abtrennung Südtirols ist auch der Absatzmarkt Grödental mit den unzähligen Schnitzwerkstätten weggebrochen. „Der Friede von Saint Germain hat“, wie die Linzer Tagespost schreibt, „auch dort tiefgreifende Wirkungen hervorgebracht. Einmal dadurch, daß es nicht mehr möglich ist, das am besten geeignete Holz, Zirbelholz, aus dem Oetztal einzuführen; man muß also mindergeeignetes verwenden. Neben das Zirbelholz trat die einheimische Lärche, doch hat dieses  Holz den Nachteil, daß es leicht springt und platzt, so daß die Figuren alle ‚geflickt‘ werden müssen.“

Vorsteher bzw. Bürgermeister war damals, wie schon früher einmal und später noch dreimal, der alte Buggls, Jakob Falkner.

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