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Fremde und Einheimische

Eigentlich sollten da vor dem Hotel Post ja nur die abreisenden Gäste mit dem Besitzer Isidor Riml fotografiert werden, Letzterer im eleganten Knickerbocker-Anzug. Für uns interessanter ist das ganze Rundum, das sich da ungefragt mit aufs Bild geschwindelt hat. Links stehen drei Bäuerlein zusammen, vermutlich ist es ein Sonntag nach Kirchen, alle deutlich weniger nobel gekleidet als der Wirt, alle mit Hut, der herwärts Schauende mit einer langen Pfeife im Mund und einem Gehstock am Arm. Hinten an der Hausmauer haben sich auch vier Männer dieser Sorte niedergelassen, einer zündet sich offenbar auch gerade eine Pfeife an, ein Fünfter weiß noch nicht recht, ob er in die Schwemme hineingehen soll oder auch heraußen bleiben.

Hinter der Gästegruppe steht eine Personenwaage, in der Ecke, wo es zur Veranda hinaufgeht, hängt die von Isidor betreute Führertafel: in der linken Spalte die Namen der aktuell verfügbaren Bergführer, in der Mitte die der nicht verfügbaren – die Aufnahme stammt von Mitte März 1931 – und rechts die Namen der bereitstehenden Träger.

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