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Fahrscheine bitte vorweisen!

Zwei junge Münchner machen im August 1931 einen Kurztrip ins Ötztal, um die Wildspitze zu besteigen. Mit dem Motorrad bis auf die Ebne vor Oetz, nehmen sie dann den Postkraftwagen bis Sölden. Und heben die Fahrkarte auf. Der Preis für diese Strecke beträgt 7,50 Schilling.

Das Postauto fährt in diesen Jahren mindestens zweimal täglich von Imst bis Sölden, bis Zwieselstein mindestens einmal täglich. In der Hauptsaison auch öfter.
Der Fahrschein ist gezwickt bei Ebne und bei Sölden. Wenn man die Spalten senkrecht herunterfährt, zum Beispiel von Imst bis Zwieselstein, ergibt sich der jeweilige Fahrpreis: 1200, das heißt: 12 Schilling, von Ebne bis Sölden 750, also 7,50.  

Ein Prospekt der „Kraftwagenfahrten der Österreichischen Postverwaltung in Tirol“ von 1929 hat interessanterweise ausgerechnet Sölden auf der Titelseite.

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