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Ganz etwas anderes

Aber wer erinnert sich nicht? An die legendären „Dreier“. Wer nicht selber gewuzelt hat (Landtabak) oder Pfeife geraucht hat, der hat zur „Austria 3“ gegriffen. Es war die meistverkaufte und billigste Zigarretensorte nach dem Krieg, eine Schachtel Dreier mit zwanzig flachgedrückten filterlosen Tschigg kostete anfangs um die drei Schilling.

Der Tabak kam entweder aus österreichischem Anbau rund um Hainburg oder vom Balkan. Und so schmeckten sie auch. Die nobleren Leute oder die besser Verdienenden rauchten lieber die 2er oder die C. Oder die Smart.

Wer hatte nicht einen Onkel, Opa oder Nachbarn, der die Dreier geraucht hat, meistens bis zum letzten Stummel, der gerade noch zwischen Daumen und Zeigefinger zu halten war, was auf diesen auch eine nachhaltige braune Färbung hinterlassen hat.

Ab ca. 1980 gab es diese Sorte in neuer Verpackung als A 3 und auch als A 3 Export, jeweils mit Filter. Damit verschwanden die Original Dreier, an denen sich auch jede Menge heranwachsender Buben versucht hatten.

Man bemerke die zur vorsichtigen Öffnung der Packung angebrachte Perforierung rechts oberhalb des Pfeiles.

Heute gehört die Austria Tabak AG zum Konzern Japan Tobacco.

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