Was ist denn da passiert?
Untern Brandlan. Da, wo heute die Talstation der Giggijochbahn steht. Der schlechten oder schlecht erhaltenen Aufnahme nach war’s im vor-vorigen Jahrhundert.
Nein, keine Baugrube. Auch kein Schotterabbau.
Wohl ein gewaltiger Hangrutsch, ausgelöst wodurch? Durch „Wassern“? („An Fuchs ångelåt“, wie man das genannt hat.) Aber hat man auf einer Gemeindeweide gewassert? Jedenfalls ist das Loch mit einem Zaun abgesichert. Was man auch sieht, ist, dass die ganze Mitterbaurschaft sich auf einer riesigen Schottermoräne befindet.
Noch eine Frage: Was mag den französischen Fotografen zu dieser Aufnahme bewogen haben, die er (übersetzt) mit „Gemeinde- und Privatweiden – Hütten im Oeztal“ betitelt hat?
Die hier entstandene Grube ist auch Jahrzehnte später noch deutlich sichtbar.

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