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Wo ist eigentlich „Aubs“?

Taleinwärts nach Huben und ganz knapp vor Sölden muss einmal das Örtchen Aubs gelegen haben. Ungefähr so groß wie Vent, das Kirchlein ebenfalls mit einem Zwiebelturm. Noch gar nicht so lange her. Diesem Prospekt nach zumindest noch vor einhundert Jahren.
Ist es untergegangen wie Tanneneh in der Sage, ist es vermurt, wurde es aufgelassen oder hat es nur einen anderen Namen bekommen? Wir stehen vor einem Rätsel. Wer kennt sich in dieser Gegend ein bisschen aus?

Oder existierte das erfundene, um nicht zu sagen erstunkene Dörflein namens Aubs nur in der Phantasie des Allgäuer Postkartenmalers Eugen Felle, der dieses Tal-Panorama 1926 angefertigt hat?

Der fünffach gefaltete Prospekt diente dem Gasthof Post in Sölden gleichzeitig als Korrespondenzpapier und nannte sich Karten-Brief. Man hätte den Auftraggeber Isidor Riml vielleicht fragen sollen, wo dieses ominöse Aubs genau liegt und ob man dort auch Urlaub machen kann.

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