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Der lange Arm des Regimes

reichte bis ins hinterste Tal und in den privatesten Bereich, und die NS-Ideologie nahm Einfluss noch auf Schule und Familie. Ob eine Urkunde zum Abgang von der Volksschule mit großem Hitler-Porträt oder ein hakenkreuzumranktes Gedenkblatt für die Eltern, weil sie – wie es im Nazi-Jargon hieß –„der Deutschen Volksgemeinschaft ein Kind schenkten“: Es handelte sich dabei um für die Gemeinde eigens gedruckte Vorlagen, die dann vom Schulleiter und Klassenlehrer bzw. vom Bürgermeister mit Stempel und Unterschrift endgefertigt werden mussten.

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